Historische Halle 38 im Trafo Baden

Die Geschichte des Trafo Baden

Modernes Zentrum mit reicher Geschichte

Im letzten Jahrhundert wurden hier Transformatoren und Spannungsumwandler produziert. So entstand der Name Trafo, der den Technikern als Kürzel für Transformatoren diente. 1974 wurde die Transformatorenfabrik nach Oerlikon verlegt, seit 1990 befindet sie sich in Genf.

Von BBC zu ABB

Charles E.L. Brown und Walter Boveri gründeten 1891 in Baden die BBC, welche sich innert zwei Jahrzehnten im Bereich Elektrotechnik zur Weltfirma entwickelte. Schon 1910 waren in der BBC gegen 3000 Mitarbeitende beschäftigt. Sie produzierte elektrische Maschinen und Apparate zur Stromerzeugung und -verteilung. Mit Tochtergesellschaften in allen wichtigen europäischen Ländern wurde die BBC zum Aushängeschild der schweizerischen Elektroindustrie.

1988 fusionierten die schweizerische BBC und die schwedische ASEA zur ABB. Es folgte die Trennung vom Grossmaschinenbau. Und die ABB wurde zum Engineering-Konzern mit Schwerpunkten in der Stromübertragung, der Leistungselektronik und der Automation. Dadurch benötigte man eine Reihe von Werkhallen in Baden nicht mehr. Diese wurden zurückgebaut und durch Neubauten ersetzt oder einer neuen Nutzung zugeführt.

Geglückte Umnutzung

Ein Vorzeigebeispiel für eine erfolgreiche Umnutzung ist das Trafo Baden. Eröffnet im Jahr 2003, sind hier zudem ein Kino mit 5 digitalisierten Projektionssälen, ein Fitnessstudio und mehrere Restaurants untergebracht.

Seit November 2014 stehen weitere 2300 m2 Eventfläche und 81 Hotelzimmer zur Verfügung.

 

Quelle: Fachreferat, Norbert Lang